Nachhilfe / Förderunterricht Englisch / Deutsch
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Meine Meinung

 

Wir leben in turbulenten Zeiten. Nicht nur, dass unser aller Leben durch die Pandemie in mancher Weise beeinträchtigt wird, nein, wir erleben ein nicht gekanntes Ausmaß an Debatten über Themen, die zweifellos wichtig, jedoch auch dazu geeignet sind, eine ohnehin gespaltene Gesellschaft noch stärker zu polarisieren.

Das gilt für den Kampf gegen Rassismus, den ich bedingungslos unterstütze. Allerdings treibt er sprachliche Blüten, bei denen ich als Sprachwissenschaftler sprachlos werde: Wem hilft es, wenn Namen und Begriffe aus ihrem geschichtlichen Zusammenhang gerissen und verbissen verurteilt werden? Das gilt für Berliner

U-Bahnhöfe genauso wie etwa für „schwarzfahren“. Werden wir zukünftig erleben müssen, dass die engagierten Sprachschützer dann auch schwarzsehen, wenn sie nach einer Fahrt in den Schwarzwald den, der nicht ins Schwarze getroffen hat, auf dem schwarzen Brett anschwärzen?

Ebenso schwer tue ich mich mit dem „Gendern“. Es ist bezeichnend, dass für dieses Phänomen ein englisches Wort herhalten muss, das im Englischen jedoch nicht als Verb verwendet werden kann. Da ist den Verfechtern der so wichtigen sprachlichen Markierungen wohl kein deutsches Wort eingefallen? Wenn es heute so weit geht, dass bei der Lufthansa Gäste nicht mehr mit „Meine Damen und Herren“ adressiert werden dürfen und übrigens auch nicht mit „Ladies and Gentlemen“, dann schlage ich vor, "Gäst*innen" zu benutzen. Diese neue Regelung des Konzerns muss ja  

nun nicht nur als ein Eingriff in die deutsche Sprache, sondern auch in internationale Gepflogenheiten und v.a.  in die englische Sprache  verstanden werden, die übrigens das „Gendern“ mangels sprachlicher Möglichkeiten und Mittel kaum kennt.

Ja, alle Menschen sollen angesprochen werden können und sich auch angesprochen fühlen. Ob das aber durch dieses unselige Anhängen von *Innen oder :innen erreicht wird, bezweifle ich doch stark. Eine unnatürliche Sprechpause entsteht am Ende des Einzahlworts, und am Ende bekommen wir dann eine weibliche Mehrzahlendung…

Sprachliche Veränderungen sind in der Geschichte meist allmählich entstanden, weil in der jeweiligen Sprachgemeinschaft Bedürfnisse entstanden sind, die sie notwendig machten – oder aber „von oben“ diktiert worden. Diese von einer Minderheit entwickelten und vertretenen und von vielen Medien bereitwillig übernommenen Formulierungen aber tun unserer Sprache nicht gut. Umfragen zeigen auch, dass die überwiegende Mehrheit unserer Sprachgemeinschaft sie ablehnt. Haben die Erfinder dieser Gender-Sprache auch einmal daran gedacht, was für eine Verwirrung diese Sprachform im Deutschunterricht in den Schulen anrichten wird?

Ich denke, es gibt wichtigere Probleme, die noch mehr in den Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit geraten sollten: Bekämpfung von Armut und Obdachlosigkeit,

Bereitstellung bezahlbaren Wohnraums und Bekämpfung der Verschwendung von Lebensmitteln und alles, was unseren Umgang mit der Natur betrifft.

Was meine ehemaligen Schüler und ihre Eltern sagen

Lisa Kamer

Am Anfang lernte ich bei dir die Grammatik der englischen Sprache auf eine andere Art und Weise.Erst die jeweiligen Erläuterungen und die darauf folgenden Beispiele haben mir geholfen, sie leichter zu verstehen und auch später anwenden zu können.

Auch das Schreiben und Sprechen der englischen Sprache kam bei dir nie zu kurz. Du hast mich dazu gebracht, die Sprache zu benutzen und dir was über mein Wochenende oder Ähnliches zu erzählen, auch wenn mir nicht danach war, danke ich dir im Nachhinein dafür. Denn ohne dieses Sprechen hätte ich meine Prüfungen nie mit solchen guten Ergebnissen absolviert.

Durch die Arbeit mit den Arbeitsblättern hast du mir gezeigt, dass man Englisch auch anders lernen kann. Denn deine Arbeitsblätter waren nicht so konservativ wie die in der Schule. Deine Texte waren entweder lustig oder informativ....

Du hattest immerein  offenes Ohr für mich, ebenso, wenn ich mal persönliche Probleme hatte.

Deine Art, wie du mit deinen Schülern umgehst, ist einfach einzigartig. Deine Schüler können froh sein einen Lehrer wie dich zu haben.

Ich danke dir für die schönen Jahre, in denen du mich so unterstützt hast, wie ich es nie erwartet hätte.

Lisa Kamer, 16341 Panketal, nach ihrem Realschulabschluss (Englisch Note 1) 2004

Christian Bayer 14

... Ich danke dir für alles, was du getan hast, ohne dich wäre ich nicht so, wie ich es jetzt bin, aber das weißt du ja am besten.

Wann immer ich dir bei irgendetwas behilflich sein kann, musst du es mich wissen lassen ...

Christian Bayer, 16321 Bernau, erwarb 2003 den Realschulabschluss  mit Empfehlung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe - trotz LRS und ADHS

Christian Bayer 17
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© LERNBERATUNG UND SPRACHTRAINING ENGLISCH/DEUTSCH - Dr.Holger Stegat 2010-2016